Nachhaltige Vergabe – was Sie als Bieter wissen sollten!

Mit der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung wird auch der nachhaltigen Vergabe eine zentrale Bedeutung zugesprochen. Aber wie begegnen Sie als Bieter Nachhaltigkeitskriterien bei der Angebotsabgabe?

Das Wichtigste zur nachhaltigen Vergabe in Kürze

  • § 20 Abs. 5 BVergG 2018 legt neben der “Umweltgerechtheit” mit der Vergaberechts-Novelle 2026 auch die “Nachhaltigkeit” als Vergabegrundsatz fest.
  • Obwohl es keine konkreten gesetzlichen Angaben zur Umsetzung gibt, gilt der naBe-Aktionsplan als Orientierung für nachhaltige Beschaffungskriterien.
  • Nachhaltige Vergaben können Fokus auf ökologische, soziale und ökonomische Aspekte legen.
  • Bieter sollten auf Zertifizierungen als anerkannte Nachweise setzen, um Eignungs- und Zuschlagskriterien erfüllen zu können.
  • Erfolg bei der Vergabe erfordert eine Optimierung interner Prozesse – von regionalen Lieferketten bis hin zur Recyclingfähigkeit der eingesetzten Produkte.
Nachhaltige Vergabe: Hand hält eine Weltkugel, die durch Nachhaltigkeits-Symbole verknüpft ist © narawit / stock.adobe.com

Im Jahr 2015 rief die Weltgemeinschaft die Agenda 2030 ins Leben – darunter auch die Sustainable Development Goals, kurz SDG. Mit diesen Nachhaltigkeitszielen sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die unter anderem Klimaschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen ermöglichen und das Leben an Land und Wasser schützen.

Um diese Ziele zu erreichen, muss Konsumieren neu gedacht werden – und dazu gehört es auch, die öffentliche Beschaffung und Vergabe nachhaltig zu gestalten. Öffentliche Auftraggeber tragen nämlich maßgeblich zur Wirtschaft bei – rund 14 Prozent des BIP in Österreich – und damit einhergehend an dem ökologischen Fußabdruck.

Das geht nicht unbemerkt an Bietern vorbei. Die nachhaltige Vergabe bedeutet für sie neue Kriterien, nach denen Angebote bewertet werden, und auch neue Unternehmensstrukturen. Welche Erfolgschancen haben Sie in Zukunft als Unternehmer in der Baubranche, wenn vermehrt auf ökonomische Kriterien gesetzt wird? Wie etablieren Sie feste nachhaltige Strukturen in Ihrem Unternehmen – und tragen damit zum Klimaschutz und zu Menschenrechten bei? Wir erklären Ihnen alles, was Sie zur nachhaltigen Vergabe wissen sollten!

Was bedeutet “Nachhaltige Vergabe” überhaupt?

Die nachhaltige Vergabe beschreibt die Vergabe, bei der umweltpolitische Ziele berücksichtigt werden. Bei der Vergabe von Bauprojekten wird also nicht nur auf den besten Preis, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit geachtet – sondern auch besonderer Wert auf nachhaltige Kriterien gelegt, beispielsweise umweltfreundliche Materialien bei der Herstellung eines Produkts oder bei Erbringung einer Leistung.

Die Nachhaltigkeit bei der Vergabe setzt sich aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten zusammen, die nicht nur heutige, sondern auch zukünftige Bedürfnisse abdeckt.

Ein Beispiel für die nachhaltige Vergabe wäre die Beschaffung von Straßenfahrzeugen: Öffentliche Auftraggeber würden hier beispielsweise auf Nachhaltigkeitsmerkmale wie den Energieverbrauch, auf CO2-Emissionen oder auf sonstige Schadstoffe achten, um dem Umweltaspekt gerecht zu werden.

Rechtliche Grundlagen der nachhaltigen Vergabe in Österreich

Anforderungen an Nachhaltigkeit in Vergabeverfahren verändern sich regelmäßig. Deshalb müssen rechtliche Angaben immer im Auge behalten werden – sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene.

Nachhaltige Vergabe auf nationaler Ebene

Nach österreichischem Vergaberecht sollen Verfahren fair und transparent ablaufen, während öffentliche Mittel effizient eingesetzt werden. Aber auch Umweltaspekte gehören zu den Grundsätzen der Vergaben in Österreich.

So wird in § 20 BVergG 2018 geregelt, dass im Vergabeverfahren auf die “Umweltgerechtheit” der Leistung zu achten ist. Dazu zählen Aspekte wie ...

  • Energieeffizienz,
  • Materialeffizienz,
  • Abfall- und Emissionsvermeidung,
  • Bodenschutz und
  • der Tierschutz.

Anzugeben sind diese Aspekte entweder in der Leistungsbeschreibung, in den technischen Spezifikationen, in den Zuschlagskriterien oder in den Bedingungen im Leistungsvertrag.

Wie genau die Umsetzung der nachhaltigen Vergabe aussehen muss, wird im Bundesvergabegesetz nicht genauer definiert. Als Orientierungshilfe dient dafür der naBe-Aktionsplan, auf den wir im Weiteren eingehen werden.

Nach § 95 BVergG 2018 müssen zentrale öffentliche Auftraggeber (Anl. 14 BVergG 2018) außerdem die Energieeffizienz von Waren aus Dienst- und Lieferleistungen sicherstellen.

Welche Änderungen bringt die Vergaberecht-Novelle 2026?

Im Jänner 2026 wurde die Regierungsvorlage für die Vergaberechtsnovelle im Ministerrat beschlossen. Mit ihr wurden auch Regelungen zur nachhaltigen Vergabe angepasst:

  • Die Vergabegrundsätze zur nachhaltigen Vergabe in § 20 Abs. 5 BVergG wurden erweitert: Der “Umweltgerechtheit” als Leitbild wird nun auch die “Nachhaltigkeit” zur Seite gestellt.
  • Umweltschutzziele müssen bei Bauleistungen berücksichtigt werden: So wurden die Reduktion der Flächeninanspruchnahme oder die Priorisierung von Lebenszykluskosten als Beispiele in § 20 Abs. 5 BVergG 2018 hinzugefügt.

Welche Vorgaben für die nachhaltige Vergabe ergeben sich aus EU‑Richtlinien?

In der EU-Richtlinie 2014/24/EU wurde Nachhaltigkeit bei der Beschaffung verstärkt einbezogen: Auftraggeber können in jeder Phase des Vergabeprozesses umweltbezogene und soziale Kriterien aufnehmen, beispielsweise in der Leistungsbeschreibung oder bei der Vorgabe von Ausführungsbedingungen. Zum 18. April 2016 wurde die Richtlinie im österreichischen Vergaberecht aufgenommen, sodass soziale und umweltbezogene Aspekte als Qualitätskriterien eingeführt wurden.

Auf EU-Ebene wird die nachhaltige Vergabe als Green Public Procurement für alle Mitgliedsstaaten definiert. Sie ist ein freiwilliges Instrument, das klare und begründbare Kriterien für nachhaltige Waren und Dienstleistungen festlegt. Diese entsprechen dem 2020 Circular Economy Plan.

Was ist der naBe‑Aktionsplan?

Der naBe-Aktionsplan wurde 2010 beschlossen und legt Nachhaltigkeitskriterien für öffentliche Beschaffungsvorgänge fest. Er definiert diese für insgesamt 16 verschiedene Produktgruppen und gibt mögliche Bestbieterkriterien für öffentliche Auftraggeber vor. Beispielsweise bilden auch der Hochbau und der Tiefbau jeweils eine Produktgruppe.

Bundesministerien, ihre nachgeordneten Dienststellen sowie ausgegliederte Rechtsträger (wie ASFINAG oder ÖBB) sind verpflichtet, diese Kriterien anzuwenden. Andere öffentliche Auftraggeber wie Gemeinden allerdings nicht. Für sie sind die Kriterien der nachhaltigen Beschaffung nur eine Empfehlung.

Sie wollen mehr zur nachhaltigen Beschaffung erfahren? Lesen Sie alles Wichtige in unserem Glossarartikel zu naBe!

Nachhaltige Vergabe: Handwerker arbeitet am Laptop © atiwat / stock.adobe.com

Warum ist die nachhaltige Vergabe für Bieter in der Baubranche relevant?

Öffentliche Auftraggeber müssen mit bestem Beispiel vorangehen, wie nachhaltige Vergaben aussehen sollen: sozial, umweltfreundlich und auch langfristig ökonomisch. Auch für Bieter bedeutet eine Ausrichtung auf Nachhaltigkeit Veränderungen. Werden nachhaltige Aspekte in Leistungsbeschreibung oder Vertragsbestimmungen eingebunden, müssen sich auch die eigenen Betriebsstrukturen und Leistungen ändern, um bei Vergaben zu punkten.

Dabei kann die nachhaltige Beschaffung Ihnen als Unternehmen durchaus einige Vorteile bringen:

  • Als nachhaltig eingestelltes Unternehmen erhöhen Sie Ihre Erfolgschancen, für Aufträge in Betracht gezogen zu werden, die auf Qualitätsmerkmale setzen.
  • Mit einer nachweisbaren Nachhaltigkeitsstrategie heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab.
  • Durch Nachhaltigkeit richten Sie sich zukunftsorientiert auf den Markt aus.

Und: Als Unternehmen tragen Sie damit ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Erreichen globaler Nachhaltigkeitsziele bei!

Nachhaltigkeitsanforderungen in der Baubranche

Die Vergabe nach dem Begriff der Nachhaltigkeit beinhaltet nicht nur ökologische Aspekte, wie Energieeffizienz oder reduzierte CO2-Emissionen – auch sie teilt sich in drei verschiedene Säulen auf:

  1. Ökologische Beschaffung: Dazu gehören umweltfreundliche Produkte, Dienst- und Bauleistungen: Energieeffizienz, Abfallvermeidung und Materialien stehen hier im Fokus.
  2. Ökonomische Beschaffung: Hierbei wird auf die gesamten Lebenszykluskosten (TCO) nach § 92 BVergG 2018 geachtet, anstatt auf den niedrigsten Anschaffungspreis. Wichtig sind also auch Wartung, Instandhaltung und Entsorgungskosten.
  3. Soziale Beschaffung: Diese bezieht sich auf soziale Aspekte wie die Förderung von Frauen, von Personen in Ausbildung oder von Menschen mit Behinderung.

Wo begegnen Sie als Bieter Nachhaltigkeitsanforderungen in der Baubranche?

Nachhaltigkeitsanforderungen einer Bauleistung oder einer Dienst-/Lieferleistung können auf verschiedene Weisen angegeben werden. Dementsprechend müssen Sie sich ausführlich mit einer Ausschreibung auseinandersetzen, um festzustellen, welche ökologischen Vergabekriterien von Relevanz sind.

  • Eignungskriterien

    Auftraggeber können bereits in den Eignungskriterien festlegen, welche Mindestanforderungen zu Nachhaltigkeit ein Unternehmen erfüllen müssen. Als Bieter können Sie beispielsweise nach Nachweisen zu Qualitätsmanagementsystem oder nach Angaben zu Umweltmanagementmaßnahmen gefragt werden.

  • Leistungsbeschreibung

    Hier haben Auftraggeber viel Spielraum, um ihre Anforderungen an die gewünschte Leistung zu definieren. So können sie zum Beispiel nachhaltige Materialien festlegen, die gewisse Umweltstandards einhalten müssen, oder auch einen Mindestanteil an regionalen Produkten.

  • Zuschlagskriterien

    Bieter, die in ihrem Angebot Nachhaltigkeitsaspekte miteinbeziehen, können bei einer Vergabe nach Bestangebotsprinzip profitieren. Zur Qualitätsbewertung können Auftraggeber Punkte dafür vergeben, dass bestimmte Transportweiten eingehalten werden, Recyclingmaterial verwertet wird oder Fahrzeuge mit alternativen Antriebsformen zum Einsatz kommen.

Wie können Bieter Nachhaltigkeitskriterien strategisch erfüllen und nachweisen?

Wenn Sie an Vergaben teilnehmen möchten, werden Ihnen nachhaltige Vergabekriterien auf die eine oder andere Weise begegnen – ob in der Leistungsbeschreibung oder in den Eignungskriterien. Daher lohnt es sich, sich bereits im Vorhinein darauf einzustellen, um bei der Angebotsabgabe mit einem qualitativen Angebot herauszustechen. Aber wie können Sie am besten strategisch vorgehen? Und wie weisen Sie Anforderungen nach?

1) Betriebsprozesse optimieren

Nachhaltigkeit fängt in Ihren Unternehmensprozessen und in Ihrem Produkt an. Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Woher stammen die Produkte, die Sie für Ihre Leistung verwenden? Sind sie regional und minimieren Transportemissionen?
  • Achten Sie auf nachhaltige Produktionsprozesse: Verwenden Sie umweltfreundliche Technologien und Verfahren? Werden bei der Produktion soziale und ökologische Standards eingehalten?
  • Ist Ihr Produkt langlebig – und kann es am Ende seiner Lebenszeit in den Wertstoffkreis zurückgeführt werden?
  • Gehört Ihr Produkt einer hohen Energieeffizienzklasse an?
  • Reduziert Ihr Unternehmen auch anderweitig seine CO2-Emissionen?

Je intensiver Sie Ihr Unternehmen auf Nachhaltigkeit ausrichten, desto eher sind Sie auf nachhaltige Vergaben vorbereitet. Eine nachweisbare und durchdachte Nachhaltigkeitsstrategie bringt Sie im Wettbewerb voran.

2) Zertifizierungen und Standards für ökologische Beschaffung

Damit Sie Mindestanforderungen an ökologische Standards nachweisen können und damit an nachhaltigen Vergaben teilnehmen können, empfiehlt die EU-Kommission Gütezeichen - so wie EU-Umweltzeichen oder nationale Umweltkennzeichen.

Um nachweisen zu können, dass Ihr Unternehmen umweltgerechte Produkte anbietet oder einsetzt, können Sie sich zertifizieren lassen. Dafür gibt es in Österreich viele anerkannte Umweltzeichen und Standards:

Österreichisches Umweltzeichen

Kennzeichnung für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die auf strenge Richtlinien basiert

EU Ecolabel

Kennzeichnung für Produkte und Dienstleistungen, die im gesamten Lebenszyklus hohe Umweltstandards erfüllen (beispielsweise für Energieeffizienz, Abfallvermeidung oder Schadstoffgehalt)

PEFC (national) und FSC (international)

Zertifizierung für Holz- und Papierprodukte, die aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen

ISO 50001

Internationaler Standard für die Etablierung eines Energiemanagementsystems im Unternehmen

Klimaaktiv-Gebäudestandard

Bewertung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit als nationaler Standard in Österreich

3) Soziale Standards einhalten

Bisher wird die soziale Beschaffung in § 20 Abs. 6 BVergG 2018 als ein mögliches Wertungskriterium in der Vergabe behandelt. Fördern Sie aber bestimmte Personengruppen in Ihrem Unternehmen und setzen sich für das Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter ein, tragen Sie ebenfalls zu einem positiven Betriebsklima bei – und zu der Entwicklung von Arbeiterrechten.

Fairtrade

Zertifizierung für Produkte, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt worden sind

BSCI (Business Social Compliance Initiative)

Internationaler Standard für soziale Arbeitsbedingungen innerhalb der gesamten Lieferkette (beispielsweise gegen Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Diskriminierung)

ISO 26000

Internationaler „Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen“ beziehungsweise zur Umsetzung nachhaltiger Praktiken in der Unternehmensstrategie

SA8000 (Social Accountability International)

Streng geprüftes Zertifikat zur sozialen Verantwortung innerhalb aller Betriebsabläufe (beispielsweise für faire Arbeitsbedinungen, keine Kinder- und Zwangsarbeit und für Förderung der Gesundheit von Mitarbeitern)

Nachhaltige Vergabe: Glashaus in einem Wald © artinun / stock.adobe.com

Fazit: Nachhaltige Vergabe wird zur Zukunft

Das Thema Nachhaltigkeit in Vergabeverfahren und in der öffentlichen Beschaffung ist ein fortlaufender Prozess. Ab 2026 wird sie durch die Novelle des Vergaberechts in Österreich endlich auch in der Gesetzgebung offiziell benannt. Welche Änderungen die Zukunft bringt, bleibt abzuwarten – aber bereits heute ist die nachhaltige Vergabe ein wichtiger Grundstein, um die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Öffentliche Auftraggeber werden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Beschaffung nachhaltiger zu gestalten. Bauunternehmen ebenso: Indem sie sich auf nachhaltige Prozesse einlassen, erhöhen Sie nicht nur einen strategischen Vorteil, sondern schaffen eine zukunftsfähige Wirtschaft und tragen gesellschaftliche Verantwortung. Wollen Sie sich bereits Ihren nächsten Auftrag sichern? Entdecken Sie mit dem DOCUmedia Xplorer alle Ausschreibungen und Bauprojekte in Ihrer Region – und bereiten Sie sich schon frühzeitig auf die Vergabe vor!

Häufig gestellte Fragen zur nachhaltigen Vergabe

Nachhaltigkeit in Vergaben ist durch § 20 Abs. 5 BVergG 2018 geregelt – als Grundsatz der Vergabe ist sie also verpflichtend. Wie die Umsetzung bei der Vergabe allerdings aussieht, bleibt allerdings dem Auftraggeber überlassen.

Die Angaben der naBe-Beschaffung sind für Bundesministerien, ihre nachgeordneten Dienststellen und ausgegliederte Rechtsträger ebenfalls verpflichtend.

Die Nachhaltigkeit verändert die Zuschlagschancen, indem sie den Fokus von dem reinen Billigstbieterprinzip auf das Preis-Leistungs-Verhältnis nach Bestbieterprinzip verschiebt. Deswegen: Unternehmen, die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte nachweisbar umsetzen, erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit und damit ihre Zuschlagschancen.

§ 20 Abs. 5 BVergG 2018 bestimmt die Umweltgerechtheit – und seit der Vergabe-Novelle 2026 auch die Nachhaltigkeit – als einen Vergabegrundsatz.


Abschließender Hinweis

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

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Bea Balode

In ihrer Arbeit als Online-Redakteurin verfasst Bea Balode qualitative Inhalte und Ratgeber für DOCUmedia. Es bereitet ihr Freude, Leser:innen komplexe Themengebiete verständlich und anschaulich nahezubringen. Besonders gerne beobachtet sie Entwicklungen im Vergaberecht und interessiert sich für die nachhaltige Zukunft des Bauens. Ihre Begeisterung für sprachliche Gestaltung verbindet sie mit SEO-Knowhow und Kenntnissen aus ihrem sprachwissenschaftlichen Studium in Germanistik und Anglistik. Auch in ihrer Freizeit entwickelt sie gerne Story-Konzepte und setzt sie in kreativem Schreiben um.